Mittwoch, 9. Mai 2012

Rötelseehöhle




Nach der Winterpause wird wieder weiter geforscht. Gemeinsam mit Dr. Markus Schafheutle und Lothar Haslinger gings rüber zur Höhle. Lothar half uns in der Talstation beim be und entladen der Seilbahn.
Markus und ich tauchten bei perfekter Sicht alleine in der Höhle. Wir betauchten die gesamte Höhle und konnten einige Unklarheiten klären. So wies aussieht gibt es keine weiteren betauchbaren Gänge mehr.
Das große Neuland ist leider nicht mehr zu holen. Weitere Tauchgänge müssen noch durchgeführt werden um den Plan fertigstellen zu können.

gut Luft
Gerhard

Bilder sind von Markus Handy!



Freitag, 13. April 2012

2.Forschungsweekend des Gemeinschaftsprojektes der GGG Modon Valstagna, SGH Lenzburg und LVH Linz

Pedro Balordi, Alberto Cavadon und Wimmer Gerhard bei der Auftauchstelle
hinter dem 2 .Siphon (Länge 1150 Meter, 50 Meter Tiefe)
über 4 km vom Eingang entfernt.
War ein erfolgreiches Wochenende, konnten die Höhle bis ans Ende erkunden und haben mit der Vermessung begonnen.

Diesmal waren mit dabei:
Pedro Balordi und Sebastian Kuster, von SGH Lenzburg.
Alberto Caverdon von GGG Modon Valstagna
Stefan Gaar, Günter Faul und Wimmer Gerhard vom LVH Linz

Bericht wird folgen.

Glück tief
Wimmer Gerhard

Donnerstag, 22. März 2012

Forschungsweekend des Gemeinschaftsprojektes der GGG Modon Valstagna, SGH Lenzburg und LVH Linz

Bildquelle: Peter Balordi

1. Forschungsweekend des Gemeinschaftsprojektes der GGG Modon Valstagna, SGH Lenzburg und LVH Linz 



Mitte Februar traf ich mich gemeinsam mit Freunden aus Schweiz, Italien, Deutschland und Österreich in Valstagna, um die Traverse zwischen den beiden Oliero Höhlen zu betauchen. Ich wurde zu der Tour von Peter Balordi eingeladen.. Mein Freund Günter Faul war in den vergangen Wochen schon mehrfach vor Ort zum Tauchen und berichtete von 2 italienischen Höhlentauchern (Matteo Ratto „Atomik“ & Sergio Favore), welche versuchten, die Traverse zu verleinen. Er hatte ihnen dabei gemeinsam mit Stefan Gaar geholfen einige hundert Meter Leine instand zu setzen. Die beiden Italiener hatten es dann eine Woche später geschafft und betauchten die Strecke. Gemäss Berichten von Luigi Casati, der im Jahr 2005 gemeinsam mit John Volanten und Rick Stanton 3 Tage in der Höhle biwakierte, wurde dabei von Rick der 2. Siphon in der Cogol dei Veci erstmals durchtaucht. Nach genaueren Nachforschungen wurde klar, dass in der Höhle noch Neulandpotential vorhanden sei und man der Sache nachgehen sollte. http://www.prometeoricerche.eu/GIGI/2005.htm Wir machten uns also aus allen Himmelsrichtungen auf den Weg nach Valstagna.

Das wichtigste war, durch den ersten 2‘600 Meter langen und 55 Meter tiefen Siphon zu kommen, dahinter den Weg über die Trockenpassage zu finden, um für weitere Forschungen zu wissen, was an Material benötigt würde und ob es überhaupt möglich ist weiter zu kommen.

Getaucht wurde ausschließlich mit Rebreather und BONEX Scooter, welche schnell und leicht sind und überdies gute Laufzeiten aufweisen, und somit idealer für unsere Einsatzzwecke sind.

Wir schafften unsere Ausrüstung zuerst mit dem Boot und dann zu Fuß bis an den Quellbereich der Veci. Zu fünft tauchten wir gemeinsam ab und erreichten mit ein wenig Suchen nach 65 Minuten die Auftauchstelle. Die Geräte haben wir liegengelassen und machten uns auf die Suche des zweiten Siphons. Nach 10 Minuten erreichten wir eine steile Kletterstelle, die uns rasch 30 Meter tiefer brachte und nach 15 Minuten kamen wir am Siphon 2 an. Nach dieser Stelle wurde uns klar, dass wir eine Seilsicherung oder besser eine Seilbahn brauchen, um die Geräte nach unten zu bringen. Wir machten uns auf den Rückweg, jedoch wollten wir durch die Siori nach draußen fahren und erreichten nach 80 Minuten den Ausgang. Am Abend wurden dann die Pläne geschmiedet und das Gemeinschaftsprojekt gegründet.

Gleich im Anschluss nahmen wir Kontakt auf mit dem lokalen Speleo Club (Gruppo Grotte Chiara Modon, Präsident Ennio Lazzarotto) sowie mit Gigi Casati, welcher als letzter im Jahre 2005 einen Forschungsvorstoss unternommen hat. Von beiden Seiten bekamen wir das OK und konnten somit offiziell mit dem Projekt beginnen.

16.3.2012
Einen knappen Monat später waren die Bedingungen immer noch sehr gut. Wir entschieden uns für einen Vorstoß im 2. Siphon. Mit dabei waren Pedro Balordi, Hubert Zistler, Alberto Cavedon und Wimmer Gerhard. Pedro hatte die gesamte Ausrüstung die wir für Seilbahn und Einrichtung brauchen mitgebracht. Geplant war, an einer Stelle ein Geländer zu installieren und die Seilbahn einzurichten. Anschließend wollten Pedro und ich einen ersten Tauchgang im 2. Siphon machen. Pedro und ich kümmerten uns um die Errichtung der Seilbahn.
Die anderen machten Ausrüstungstransport. Die Seilbahn stand und wir begannen mit dem Transport der Ausrüstung. Leider wurde der Brenner von Pedros HID Lampe zerschlagen und wir brachen die Aktion ab. Wir ließen eine Bailout Stage und Reels mit über 1300 Meter Leine zurück.
In der Dämmerung verließen wir die Höhle.

17.3.2012
Es sollte früh am morgen losgehen - 7.30 Uhr -, da es mit Sicherheit ein langer Tag werden würde. Pedro und ich tauchten gemeinsam im 2er Team ab und erreichten nach nur 47 Minuten die Auftauchstelle. Wir begannen sofort mit dem Transport der Ausrüstung. Eine Stunde später kam der Rest der Truppe nach. Heute war auch noch Stefan Gaar mit dabei.  Für den Tauchgang im Siphon 2 verwendeten wir 2 BONEX Reference Scooter, als Bailout wurde auch noch der SMIR-01 Rebreather von Pedro mitgeführt. Das Wasser war sehr klar und wir hatten mehr als 20 Meter Sicht. Pedro tauchte mit dem Reel vor und ich befestigte die Leine mit Gummis an den Felsen. Rasch waren die ersten 400 Meter in den riesigen Gang gelegt, nur selten konnten wir die andere Wand, den Boden oder die Decke erkennen. Die Dimensionen sind mit nichts zu vergleichen. Das dritte Reel war leer und somit 940 Meter verleint. Plötzlich waren wir in einer Sackgasse und mussten wieder 100m zurück. Der zweite Versuch brachte auch nicht den gewünschten Erfolg und wir kamen wieder rasch auf Tiefe. Da ich nur noch 70 bar Sauerstoff hatte und ich für den Rückweg nach draußen ebenfalls noch etwas brauchte, brach ich den Tauchgang an der Stelle ab. Wir brauchten 30 Minuten Vollgas mit den Scootern, um wieder zurückzukommen. Bei der Fahrt fuhr ich 20 Meter von der Leine entfernt, erst jetzt konnte ich die gewaltigen Dimensionen erahnen und die gegenüberliegende Wand erkennen. An ihr sah ich noch Leinenreste von Rick, die er damals 2005 gelegt hatte. Er hatte eben das Glück, an der richtigen Wand zu sein und direkt zu der Auftauchstelle zu kommen. Wir erreichten nach absitzen der Deko nach 149 Minuten wieder die Oberfläche. Die gesamte Ausrüstung wurde zurückgeschafft und die Seilbahn demontiert. Anschließend machten wir noch Fotos von den trockenen Gängen. Es befinden sich zwischen den beiden Siphons ca. 1,5 km unvermessene Gänge, die wir begingen ohne an ein Ende zu kommen.
Nach 5 Stunden Aufenthalt traten wir den Heimweg an und kamen nach 80 Minuten um 21.30 Uhr aus dem Wasser.




Danke an der Stelle für die Unterstützung der Träger und das vertrauen von Pedro das er mich zu dem Tauchgang mitgenommen hat.

Die Planung ist schon wieder am Laufen ;-)

Gut Luft Gerhard

Dienstag, 20. März 2012



Mittwoch, 14. März 2012






Tauchgang mit Happo in der Kogelgrabenhöhle. War ein super Tag und toller Tauchgang.
mehr kommt in kürze


Montag, 9. Januar 2012

Hirlatzhöhle mit Oberer Brandgrabenhöhle verbunden




Die aktuelle Ganglänge der Hirlatzhöhle hat nun 100.068m

Danke ans Team!!
Christian Cichon
Thomas Silber
Bernhard Zauner
Peter Brummer
Christoph Lechner
Kallinger Siegfreid
Faul Günter
Roman Mitter

vg
gerhard

Montag, 19. Dezember 2011

die version für josef meinen freund !! ;-)

Meyrl
Herbert a já jsem dostal v 10.00 hodin v jeskyni. Oba jsme kdy měli 4 - l 200 bar potápěčskou výstroj, tak jsme na Ďáblova past, kde jsme se porouchal dva týdny před trasa pokračuje přes potápění mohl. Sifonu, ale k mému překvapení tam nebyl a my jsme mohli jít plavat a pohodlně. V zadní části jeskyně jsme se dostali k malé pasti, z níž se nachází potápěčské line. Přitáhl jsem linku a vrhla se do 1.5 m vysoká a 1 m široká sifon. Po 20 metrech tam byl ještě v nedohlednu a já se otočil. Na zpáteční cestě jsem viděl stopy na vedení 370-375-380. Dobře jsem si zcela jist, co to může být. To se později ukázalo, že Michael Meyberg, ale linky byly ponechány na pasti a já jsem byl jen 15 metrů od koncového bodu. Tam byl ještě dost vzduchu v našich lahvích, jsme se vydali na další past, která byla 3 m široký a 1,5 m výšky výrazně větší a vrhla se do této. Kurz byl vždy větší a brzy se oddělil menší trubky. Vrátili jsme se s ohledem na ochrannou známkou a z naší cestě k východu. Po 4 hodinách jsme byli zpátky u auta a zamířil k domu.